Arbeit und Wirtschaft

Ich will unseren lokalen Arbeitsmarkt und unsere Unternehmen gut für die Zukunft aufstellen

Als SPD verstehen wir uns seit über 150 Jahren als Partei der guten Arbeit. Gute Arbeit bedeutet für mich sichere und fair bezahlte Arbeit. Es bedeutet Mitbestimmung und Gemeinschaft zu fördern. Aus meiner langjährigen Tätigkeit bei Volkswagen weiß ich ebenso, wie wichtig starke Gewerkschaften zur Erreichung dieser Ziele sind. Aber auch als Landkreis stehen wir bei diesem Thema in der Verantwortung.

Mit Blick auf die anstehende Transformation – den Strukturwandel durch Klimawandel und Digitalisierung – müssen wir uns aktiv dafür einsetzen, zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen.

Ich möchte diesen Wandel über eine aktive Wirtschaftsförderung, über die wir neue Arbeitsplätze ansiedeln, gestalten. Um schlagkräftig handeln zu können ist es wichtig, Kompetenzen zu bündeln und mit vereinten Kräften aufzutreten. Ich möchte daher eine agile Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Gifhorn etablieren, die schnell auf die zahlreichen Veränderungen reagieren kann. Gleichzeitig möchte ich vor allem mit Blick auf den Nordkreis den Industrie- und Hafenstandort Wittingen stärken und das Gebiet am Kanal noch besser mit der Stadt und allen Beteiligten entwickeln.

Zugleich gilt es, bestehende Kompetenzen zu festigen und diese als Stärke unserer Region noch sichtbarer nach vorne zu stellen. Mit Arbeitgebern wie der IAV oder Volkswagen sind wir europaweit eine der führenden Regionen, wenn es darum geht neue, theoretische Ansätze in die praktische Anwendung zu übersetzen. Unser Ziel muss es hier sein, in enger Zusammenarbeit mit anderen Städten und Landkreisen unsere Region als „ROBO VALLEY“ zu etablieren. So schaffen wir zugleich hochqualifizierte Arbeitsplätze für die Zukunft.

Wie wichtig solche Arbeitsplätze sind, wird schnell deutlich: wer viele Jahre als äußerst qualifizierter Mitarbeiter in einem Weltkonzern gearbeitet hat und dessen Arbeitsplatz im Zuge der Transformation wegfällt, sollte nicht in einen niedrig qualifizierten Job wechseln, sondern ein klares Angebot des Bildungsaufstiegs erhalten. Ich möchte deswegen als Landrat für sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze kämpfen, ganz gleich, ob sie von der Transformation betroffen sind oder nicht.

Was es ergänzend braucht ist ein klarer Aufbruch nach vorne in Fragen des Unternehmertums. Wer eine weltweit führende Rolle bei der Industrialisierung von Prozessen einnimmt, sollte zugleich Möglichkeiten schaffen, damit neue Akteure daran teilhaben können. Ich möchte dafür all denen, die frische Unternehmerinnen und Unternehmer sind oder überlegen den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen, klare Angebote machen und soweit möglich Sicherheiten bieten. So sollen sich auch bei uns im Landkreis Gifhorn Start-ups ansiedeln und hier gute Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung vorsehen.

Gemeinsam können wir mit diesen Maßnahmen unser Ziel, sichere und gute Arbeit hier vor Ort zu fördern, erreichen. Klar ist für mich dabei, dass dies nicht nur für die Arbeit in der Industrie gilt, sondern dass ich mich auch für das Kleingewerbe und den Mittelstand einsetzen werde.